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2 x 05 Die Kunst des Mordens - Chinoiserie

In Chinatown wird die junge Chinesin Annie Littleton vor den Augen ihrer Kinder erschossen. Kurz zuvor hatte sie offensichtlich einen Mann wieder erkannt und ihm auf Mandarin als 'Brüllenden Schlächter von Tiananmen' beschimpft. Goren und Eames schalten sich in die Ermittlungen ein und erfahren von Annies Mann John, dass seine Frau als Studentin die Niederschlagung der Revolte auf dem Platz des Himmlischen Friedens am eigenen Leib miterlebt hatte und nun offenbar einen besonders brutalen Soldaten erkannt habe. Hat dieser Annie umgebracht, um seine Enttarnung zu verhindern?

Bei der Untersuchung des Falls kommen Goren und Eames dem Kunsthändler Stuart Gaston auf die Spur, der vor allem mit alten Chinoiserien handelt. Dadurch stoßen sie auf dessen chinesischen Geschäftspartner Pang Ghiangji, der nicht nur der 'Brüllende Schlächter von Tiananmen' ist, sondern Gaston auch immer wieder illegal wertvolle chinesische Kunstgegenstände samt gefälschter Papiere beschafft. So geraten beide unter Verdacht, doch weder Gaston noch Ghiangji scheinen die Tat begangen zu haben. Die von chinesischer Kunst geradezu besessene ältere Dame Lucille Mobray, die größte Nutznießerin der illegalen Transaktionen, hätte allerdings ebenfalls ein Motiv. Hat sie Annie erschießen lassen, um zu verhindern, dass ihr Kunst-Lieferant als 'Schlächter von Tiananmen' auffliegt?


Das ist so eine tolle Folge. Peter Franchette als Bösewicht. Der Start ist so heftig. Annie Ming Littleton wird auf offener Strasse exekutiert. Sie wird vor den Augen ihrer Kinder zwei Mal in den Rücken geschossen. Davor hatte sie jemanden auf der Strasse wieder erkannt und ist ihm hinterher gerannt.

Weil ihr Schwiegervater beim Bundesschatzamt arbeitet, sind Bobby und Alex dazu gerufen worden und bekommen den Fall.

Alex und Bobby unterhalten sich mit John, dem Witwer und seiner kleinen Tochter. Alex versucht an das Mädchen heranzukommen.

Alex: Pink ist meine Lieblingsfarbe. Hat Mummy die für dich gekauft.

Auch Bobby versucht es. Die Kleine erzählt von dem Einkauf und dass ihre Mama gerufen hat und weggelaufen ist.

Der Händler berichtet von Annie. Er hat sie leider nicht verstanden. Er spricht Kantonesisch und Annie Mandarin. Niemand auf der Strasse hat sie verstanden. Aber als sie dann Tiananmen gerufen hat, hat jeder sie verstanden...1989/2009 jetzt auch 20 Jahre her.

John hat Annie 1992 in Peking kennen gelernt. Sie war Studentin.

Bobby und Alex fragen nach Fapichi Saran - brüllender Schlächter. John behauptet noch nicht zu wissen, worum es geht, aber Annie war auf dem Tiananmen und hat miterlebt, was den Studenten 1989 angetan wurde. Sie dürfen nicht darüber leben. Das war eine Bedingung, damit Annie ausreisen durfte und wahrscheinlich das ihre Eltern in Ruhe gelassen werden.

Fapichi Saran war einer der Offiziere, der wild auf unbewaffnete Studenten gefeuert hat.

Was die PLA gemacht hat, wird aber weder von der chinesischen Regierung, noch von Washington als illegal bezeichnet.

Bobby: Ja, wenn es nicht illegal ist, was der brüllende Schlächter auf dem Tiananmen gemacht hat, warum ist er dann weggerannt?


Bobby und Alex stellen die Szene mit Annie und dem Westenverkäufer noch mal nach. Beim Einstecken ihres Geldes, hat sie den Schlächter gesehen. Er muss aus einer Tür getreten sein. Die Fenster im ersten Stock des Hauses sind zugehangen.

Ich mag die Kameraeinstellung, Bobby und Alex vor den rosa und roten Westen.

Sie gehen mit einem Hausmeister in die Wohnung. Der Mieter ist aber schon wieder ausgezogen. Er hat für zwei Monate im voraus die Miete bar beglichen.

Bobby entdeckt den Ofen und das Papier.

Bobby: Eames?
Alex: Aha, da wurde was gebacken.
Bobby: Da wurden Dokumente gebacken. der alte Mann ist ein Fälscher.

Schönes Lächeln von Bobby...

Alex: Und was fälscht er, Pässe?
Bobby: Etwas was mehr wert ist als ein nur Pass, es ist sogar ein Leben wert.


Sie haben Großaufnahmen von den überrestlichen Papierschnitzeln gemacht und an die Pinnwand gehängt.

Jimmy: Und was soll ich mir da ansehen, ein chinesisches Kreuzworträtsel?

Das Papier wurde künstlich gealtert und ist sehr hochwertig. Bobby hat sich auch schon über die Schrift erkundigt.

Bobby: Diese Kalligraphie, dieser lang gezogene Charakter, die scharfe Strichführung, das findet man in der Jin-Dynastie, frühes 18. Jahrhundert. Sie hat sich aus der Tin-Gold Kalligraphie entwickelt, die von Kaiser Hui Zoug praktiziert wurde.
Alex: Das hat er heute Morgen auf seiner Müslischachtel gelesen. (mhm, woher weiß Alex, dass Bobby Müsli zum Frühstück hatte? War sie bei ihm?)
Bobby: Nein, das hat der Kurator der chinesischen Galerie im Met Museum gewusst und mir zugefaxt.

Oh das Minenspiel aller drei Darsteller ist einfach genial.

HSU Kalligrafie Studio
Brooklyn, New York
Mittwoch, 6. Juni


Bobby versucht sich als Kalligraph, dabei unterhalten sie sich mit dem Großmeister, Mr. Houghton. Er hat die Kalligraphie angefertigt. Er weiß noch den Text, den er schreiben musste. Man hat ihn auch über die PLA dazu gezwungen.

Sein Kunstwerk musste er ins Hotel Francis bringen und in Zimmer 5-16 abgeben. Das Zimmer wird von Pembridge dem 5. Lord Pembridge gewohnt. Alex und Bobby stellen ihm im Geschenkeshop des Hotels. Er ist nicht echt. Bobby, der Oxfordstudentinnenjäger bemerkt das natürlich sofort.

Bobby: Dieser Mischmasch aus Cockney und Walisisch und zwischendurch war auch noch etwas nordenglischer Akzent drinnen und zwar in Ihren R's.
Alex: Wie kannst du das raushören, bei diesem ganzen Mix?

George Weems will anfangen zu spielen und ist total erstaunt, dass Alex und Bobby echte Bullen sind. Er muss mit aufs Revier. Er wurde engagiert für eine Rolle und eine Performance. Er sollte sich für Lord Pembridge ausgeben. Er sollte zum Flughafen gebracht werden und als Lord ein Frachtgut abholen und dann in der Fivth Avenue wieder abgeben.

U.S. Zollamt
JFK Internationaler Flughafen
Donnerstag, 7. Juni


Eine Kiste Haushaltswaren wurden am Morgen von Lord Pembridge abgeholt. Es gab schon eine Beschwerde, zwei Männer (ein weißer und ein Chinese) sind fast gestorben, als sie gehört haben, dass die Fracht schon abgeholt wurde.


Bobby und Alex besuchen Stuart Gaston. Er ist sehr beschäftigt.

Bobby: Das muss wirklich ein sehr schwieriger Kunde sein, den Sie da gerade haben.
Gaston: Wie kommen Sie darauf?
Bobby: Sie haben Ihre Krawatte gelockert, einen Drink auf ihrem Schreibtisch, alle drei Leitungen blinken und Sie wackeln mit ihren Wangenmuskeln, wie ein hektisches Streifenhörnchen.

So süß, wie er dabei jedes Mal auf das Objekt zeigt.

Er hat natürlich nichts verloren. Bobby und Alex werden gebeten zu gehen.

Bobby: Er hat dieses Kunstwerk ins Land geschmuggelt und jemand hat es ihm direkt unter der Nase weggeklaut.
Alex: Ach je, da tut er mir leid.


Bobby und Alex berichten Jimmy von ihren Taten und legen ihre Vermutung dar, dass das Kunstwerk echt ist und bei einer Ausgrabung gestohlen wurde.

Banfield Auktionshaus
718 West 10. Strasse
Montag, 11. Juni



Eine Expertin vermutet, dass es sich um eine Grabbeigabe handelt und dass es bis zu 1,5 Million Dollar wert ist und 3 wenn es geschmuggelt wurde.

Bobby benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Die gute Frau muss so einiges festhalten. Oh man, eine gigantische Szene.

Nur mit einem Finger am Objekt.

Bobby: Ich wette um dieses Kamel, dass Sie genau wissen, wer in Frage kommt und wer nicht. Denken Sie darüber nach, ich sehe mir inzwischen die anderen wundervollen Dinge an, die Sie hier so haben.

Die spuckt den Namen Lucille Mobray aus, eine der Käuferinnen, die sich in letzter Zeit zurückgehalten hat. Aber was sollte sie auch anderes tun, Bobby war sehr überzeugend.


Mrs. Mobray ist eine begeisterte Sammlerin. Sie war in ihrer Jugend in Shanghai. Bobby und Alex machen ihr Angst. Wenn die Papiere nicht stimmen, könnten die Chinesen alles zurückverlangen und angesehene Auktionshäuser würden auch nicht mehr mit dieser Person zusammenarbeiten. Sie soll helfen, damit Bobby und Alex an Gaston rankommen.

Bobby: Wir pflegen diskret mit unschuldigen Opfern umzugehen, sofern sie sich wie unschuldige Opfer verhalten.

Mrs. Mobray verweist die beiden Detectives an Pang, einem Tellerwäscher.

Beide Pang und Gaston werden festgenommen.

Ron: Seine Bewunderer kennen ihn auch als den brüllenden Schlächter vom Tiananmen Platz.

Gaston benimmt sich so, als ob er nichts davon wusste. Da platzt Alex mit Pang in den Vernehmungsraum, ups, falsche Tür...hihi. Gaston ist zu einer Aussage bereit, die auch prompt Pang vorgespielt wird. Ron gibt aber auch ihm die Chance seine Version zu erzählen.

Beide behaupten, dass der andere Annie erschossen hat.


So einfach bekommt Ron keinen Durchsuchungsbefehl für Lucille Mobrays Haus. Bobby will einen Trick versuchen und engagiert erneut Weems. Er soll sie erpressen, 10 000$ für die gefälschten Papiere.

In Gegenwart ihrer Enkel wird Mrs. Mobray daraufhin verhaftet. Ihr Enkel hat ein Feuerwehrauto bekommen, ihre Enkelin eine Kutsche mit Pferden.

Bobby: Warum in aller Welt geben sie so viel Geld für gefälschte Papiere aus?
Mrs. Mobray: Ich fand es spaßig sie zu kaufen.
Alex: Und wir finden es spaßig, wenn Sie dies Gentleman in unser Büro begleiten.


Das Stück ist nicht bei Mrs. Mobray zuhause. Alle Stücke die sie besitzt sind penibel katalogisiert. Bobby will, dass die Spurensicherung sich sämtliche Kataloge mit chinesischer Kunst ansieht...Seite für Seite. Und das sind viele Seiten. Der arme Techniker, den er da voll packt.

Gerichtsmedizinisches Labor
Police Plaza 1
Donnerstag, 14. Juni


Bestimmte Seiten hat sie sich erst vor einigen Tagen angesehen. Ein fliegendes Pferd. Sie brauchen noch einen Durchsuchungsbefehl.


Mrs. Mobray wird ins Überwachungszimmer gebracht. Sie befragen sie erst zu Liam Montgomery. Er kümmert sich seit Jahren, um Lucilles Interessen. Aber leider hat er schon die USA verlassen. Da holt Bobby die Kutsche und die Pferde hervor. Er ist mal wieder nicht so sanft, wie er es eigentlich sein kann.
Mrs. Mobray geht auf einen Deal ein. Sechs Monate offener Vollzug und eine erhebliche Geldstrafe. Trotzdem ist sie immer noch ganz entzückt von der Bronze. Es ist ja so kostbar. Bobby fängt an zu lachen. Er holt weiter Spielfiguren hervor eine für Pang, Liam, Gaston und eine für Annie.

Er spricht von Lucilles Vergangenheit, von dem Tod ihrer Eltern und der schönen Zeit vorher.

Lucille musste die Bronzen haben, sie konnte nicht darauf verzichten. Sie bricht zusammen und weint herzzerreißend.

Alex: Die Chinesen werden sich freuen es zurückzubekommen, Es ist das einzige seiner Art.
Bobby: Annie Littleton war auch die einige ihrer Art.

Obwohl die Bronzen wirklich wunderschön sind, sind sie nicht Annies Leben wert.



Tags: criminal intent, season: two
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