havers (havers) wrote,
havers
havers

2 x 13 Auge um Auge - See me

Nachdem er sich bei dem Augenarzt Dr. Thomas Dysart nach einem Patienten namens Jeff Richter erkundigt hat, wird der Psychiater Dr. Michael Roland beim Ausführen seines Hundes im Park ermordet. Goren und Eames werden eingeschaltet und stoßen bei ihren Ermittlungen auf Richter, den schizophrenen Schwager des Toten, der schon mehrfach wegen Gewalttätigkeiten aufgefallen war. Er wohnt in einem Wohnheim, in dem Goren und Eames einen Skandal aufdecken: Die Besitzer des Heims, Esteban und Lupe Garcia, rechnen medizinische Behandlungen ab, die ihre Schützlinge nie erhalten. Jeff allerdings stellt sich als unschuldig heraus, da er nachtblind ist, Roland jedoch im Dunkeln ermordet wurde.

Goren und Eames fühlen den Garcias auf den Zahn und stoßen so auf Dr. Dysart, der bereits mehrere Jahre mit den Garcias zusammenarbeitet und vor allem an Schizophrenen interessiert ist. Die Garcias berichten, dass sie ihm unzählige Patienten für Augenoperationen vermittelt hatten, es ihm aber nie um Geld gegangen sei. Weitere Nachforschungen ergeben, dass Dysart seinen Patienten mit unnötigen Operationen eher geschadet als geholfen hat. Wie sich herausstellt, ist auch Dysart schizophren - und davon überzeugt, dass man Schizophrenie heilen kann, in dem man die Augen, die Fenster zur Seele, behandelt. Hat er Roland ermordet, weil dieser ihm auf die Schliche gekommen war?


Detective am Tatort: Kümmert sich das Major Case jetzt schon um Raubüberfälle?
Alex: Nur um diejenigen, die sich auf dem Hinterhof des Bürgermeisters abspielen.

Auf Dr. Michael Roland wurde elf Mal eingestochen. Der Mann hat sich aber nicht verteidigt, keine Abwehrverletzungen. Das Opfer hat sich außerdem noch in einem Gestrüpp verheddert.

Bobby: Ich weiß nicht, vielleicht war er orientierungslos?
Alex: Vielleicht weil jemand versucht hat ihn töten?
Bobby: Aber er hat offensichtlich nichts getan, um sich zu retten.

Ich mag Alex Lächeln bei dem Satz.

Der Jogger, der den Toten gefunden hat, hat ihn kurz vorher noch lebend gesehen. Aber als er einen Blitz oder Wetterleuchten bemerkte, ist er umgedreht. Bobby ist etwas ungläubig.

Mit Hilfe der Hundemarke von Rolands Vierbeiner, kennen Bobby und Alex jetzt den Namen des Toten und seine Adresse.


Alex und Bobby sind bei der Ehefrau. Sie ist tief erschüttert. Aber Michael war nicht immer an den Orten, die er angegeben hat, deshalb hat sie sich keine Sorgen gemacht. Außerdem hat sie vor zwei Tagen ihre Mutter beerdigt.

Büro von
Dr. Michael Roland
537 Park Avenue
Mittwoch 4. Dezember


Das letzte Blackboard aus Suite Sorrow war auch Dezember. Da lag noch kein Schnee…aber der Tatort ist doch ganz schön verschneit.

Dr. Rolands Sekretärin ist aufgescheucht wie ein Vogel. Bobby fasst mal wieder alles an und sie läuft hinter ihm her. Sie erlaubt beiden nicht die Akten zu sichten und das Passwort für den Computer will sie auch nicht hergeben. Sie sagt, dass der Doktor keine Affäre hatte.

So cool, wie sie Bobby diese Hefter aus der Hand reißt.

Alex kann am PC erkennen, dass sich jemand nachdem sie sich telefonisch angemeldet hatten noch mal im Computer eingeloggt hatte. Bobby unterstellt ihr eine Affäre, die sie zurückweist. Sie war noch mal im Computer auf Anweisungen des Anwaltes von Roland. Sie sollte alles sichern.

Es gibt eine E-Mail an den Doktor vom Justizministerium. Es gab unerlaubte Zugriffe auf die Medicate Datenbank, die Sozialkasse für mittellose Menschen.


Roland hat nach Jeff Rickter gesucht. Seine Sekretärin kennt den Namen nicht. Er war mal wegen Gewalttätigkeit angeklagt. Deakins will, dass sie ihn herholen. Aber unter seiner letzten bekannten Adresse finden sie ihn nicht mehr. Jeff hat bei seiner letzten Verhaftung angegeben er sei ein deprogrammierter CIA Agent.

Bobby: Er will nicht gefunden werden und wenn es jemand versucht, wird er ihm Ärger machen.

Bobby hat den Wetterdienst an der Strippe. Es gab keinen einzigen Blitz in der gestrigen Nacht.

Roland hat zur gleichen Zeit von der Krebserkrankung seiner Schwiegermutter gehört, wie dass er auf die Suche nach Jeff Rickter gegangen ist.

Und dann haben sie Jeff auf einmal bei sich im Interogation Room.

Jeff: Zementputz in Form von Kacheln. So was habe ich schön öfter gesehen. Wie viele Stockwerke unter der Erde sind wir?
Alex: Wir sind 11 Stockwerke über der Erde. Haben Sie die Knöpfe im Fahrstuhl nicht gesehen?
Jeff: Rauf ist Runter, Runter ist Rauf, ich kenn diese Tricks. Sie sind er und er ist Sie.
Alex: Und wer ist er?
Jeff: Den kenn ich nicht.
Alex: Sie kennen Michael Roland, Ihren Schwager nicht?
Jeff: Doch klar, den Typen kenn ich, aber das ist ne Reproduktion von dem Kerl. Erst nach Jahren hat sich herausgestellt, dass die Nordkoreaner auch Reproduktionen waren.
Bobby: Wann haben Sie mit dieser Reproduktion das letzte mal gesprochen?
Jeff: Letzte Woche im Garcia Haus

Michael hat Jeff einen Brief wegen der Beerdigung übergeben.

Jeff glaubt das alles war eine Falle.

Oh man, ich mag Alex blaues Top und man kann wieder ganz kurz Kathryns Tattoo sehen.

Bobby: Ständig unter Medikamenten zu stehen ist schwer, ich weiß. Es ist als wäre ihr Kopf in Watte gepackt, aber wenn man sie absetzt, fangen die Probleme wieder an.

Schön, wie Bobby sich mit Jeff über den Spiegel hinweg unterhält. Er weiß, dass er Schizophren ist.

Bobby spricht Jeff auch auf seine Socken an. Er erkennt nicht, dass sie nicht die gleiche Farbe haben. Davor hat ja Bobby auch Jeffs Sonnenbrille in der Hand gehabt, außerdem sagt er, dass er es im Dunkeln draußen nicht gerne hat.


Bobby: Er blinzelt, er geht nachts nicht gern aus, er kann Grautöne nicht unterscheiden, er hat Myktapthologie. Er ist Nachtblind.

Jeff hätte Roland nicht nachts angegriffen. Aber Deakins wirft noch mal das Argument mit den Pillen ein, die er ein Jahr nicht genommen hat. Aber Jeff wusste von Hyodon. Dieses Medikament gibt es erst seit einem Jahr. Medicate weiß davon aber nichts. Wer gibt Jeff die Pillen?

Seit einem Jahr gibt es keine Aufzeichnungen von Jeff. Wer hat ihn untergebracht? Wer hat ihn ernährt?

Bobby: Ich bin sicher, es waren nicht die Nordkoreaner.

Seitdem Jeff eine neue Sozialversicherungsnummer hat, bezahlt Medicate ein Haufen Behandlungen: Zahnarzt, Kunsttherapie, Chiropraktiker, Medikamente, Augenarzt, Fußpflege, Dermatologe.

Bobby fragt bei Jeff nach. Der Ischias ist besser geworden, die Fußrücken sind okay.

Jeff: Aber ihr müsst zugeben, meine Füße sehen gut aus.
Alex: Das sollten sie auch bei 500$ pro Besuch.

Garcia-Haus
Obdachlosenunterkunft
299 East 9. Strasse
Freitag, 6. Dezember


Lupe Garcia hat sich Sorgen um Jeff gemacht. Sie behautet, dass er abgehauen ist. Jeff sagte aber, dass er weg geschickt wurde.

Am Donnerstag haben beide Jeff aus en Augen verloren.

Bobby: Na ja, dann war Jeff also vielleicht hier, aber vielleicht auch nicht.
Toll, wie Bobby da so mit den Armen wackelt...Waagschalen andeutet.

Bobby 'bewundert' Zeichnungen der Bewohner, die an der Wand hängen. Emily LeCroix ist auch schizophren.

Lupe Garcia: Ja, ein wunderschönes Bild, so voller Hoffnung.
Bobby: Es ist mit Sicherheit voll von Irgendwas.

Alex mag ein anderes Bild. Die Zeichnerin ist bipolar.


Bobby: Meine Mutter ist auch in einem Sanatorium und eine Freundin von ihr dort ist auch bipolar. Sie malt auch Früchte, aber leuchtende blaue Äpfel, heiße pinkfarbene Bananen. Ihre, ihre Bilder sind urig, voller Energie. Sie, sie wird dazu getrieben sich auszudrücken, davon war nichts in diesem Bild.
Alex: Und die Kinder am Strand?
Bobby: Na ja Schizophrene sind, sie konzentrieren sich fast nur auf die Augen.

Bobby glaubt, dass die Garcias die Bilder auf einem Flohmark erstanden haben. Alex wirft ein, dass die Garcias aber Medicate 300$ pro Woche an Kunsttherapie abluchsen. Da fährt ein Kleinbus vor. Bobby und Alex folgen dem nächsten Ausflug der Garcia Bewohner.


Alex: Sie sind ungefähr ne halbe Stunde in der Stadt rum gefahren und dann wieder zurück nach hause.
Bobby: Na ja, einmal haben sie angehalten, Einer musste mal und da durfte er vom Pier aus ins Wasser pinkeln.

Ron will den Betrug noch nicht sehen.

Alex: Als was würden sie Jeffs 500$ Pediküre sonst bezeichnen?

Alex und Bobby sind beide aufgebracht. Cool, wie sie beide gleichzeitig abwinken. Die Dynamik in der Szene ist so perfekt gespielt. Gegen die Garcias will sich der Staatsanwalt nicht die Finger dreckig machen. Sie sind wertvolle Mitglieder der Gemeinde mit vielen bedeutenden Freunden.

Ron: Ich werde nicht vor eine Grand Jury treten, wenn der einzige Beweis den ich habe, das Gefasel eines Geistesgestörten ist.
Bobby: Und wie wäre es mit dem Gefasel von zehr Geistesgestörten?

Tompkins Square
138 East 9.
Strasse
Montag, 9. Dezember


Bobby unterhält sich mit Emily LeCroix. Ron ist auch da. Sie erzählt, dass sie während ihrer Kunsttherapie Wände und Decken weiß angestrichen hat.

Mr Biagotti erzählt von der Schauspieltherapie...in einer TV Show zusehen. Die Garcias haben ihn gezwungen seine Sozialversicherungsnummer zu wechseln.

Ron: Sie haben die Haftbefehle in einer Stunde.


Am letzten Donnerstag waren die Garcias aber zuhause. Reggie hat die genauen Zeitangaben im Kopf. Er blinzelt stark. Er hatte im Innenauge letzte Woche eine Grauer Star Operation. Reggie ist auch schizophren.

Die Garcias beherbergen 15 Menschen mit Augenproblemen und Schizophrenie ist auch weit verbreitet.

Ron: Ich komme gerade von oben. Sagen Sie mir, dass das nicht wahr ist.
Alex: Die Wasserhähne sind wirklich vergoldet.

Die Garcias sind Betrüger, aber keine Mörder.

Alle Therapien und Ärzte wurden halbjährig ausgewechselt, nur der Augenarzt nicht...Dr. Thomas Dysart.

Praxis von
Dr. Thomas Dysart
304 East 12. Strasse
Dienstag, 10. Dezember


Bobby: Sagen Sie, sind sie ein Fan dieser Bilder, oder hängen sie hier, um ihre Patienten zu überzeugen, dass sie ein Augenproblem haben?
Dysart: Ich habe sie aufgehängt, um dumme Fragen zu provozieren.

Oh man, als ob Bobby die Bilder nicht erkennen würde. Er spielt den Einfaltspinsel und spielt mit einem großen Auge und mit dem Untersuchungsstuhl. Er redet dem Doktor nach dem Mund. Für alles gibt es eine logische Erklärung. Bobby hüpft auf den Behandlungsstuhl und zieht ein Gerät grob an sich heran.

Dysert: Das ist eine 8000$ Gerät, spielen Sie nicht damit, Detective.

Bobby fragt nach Roland. Aber Dysert will ihn nicht kennen. Außerdem fehlt ein Blendtester in Dyserts Praxis. Damit hat er Roland geblendet und dieser war orientierungslos.

Ron will Dysert erst mal wegen Körperverletzung anklagen. Alex und Bobby machen sich noch mal auf die Suche nach Spuren, um ihm den Mord nachzuweisen.


Dr. Emerson hat die Behandlungen von Dysert überprüft. Alle OP's waren unnötig. Die Patienten haben bleibende Schäden davon getragen.

Leider hat die neuerliche Spurensuche am Tatort nichts gebracht. Ron will den Garcias einen kleinen Deal anbieten, um an Dysert ranzukommen.

Dysert ging es nicht ums Geld!!! Bobby macht sich auf die Suche nach seinem Forschungsthema...seiner Theorie.

Dysert ist auf die Garcias zugekommen. Er wollte wissen wie viele Schizophrene bei ihnen leben.

Ron will doch keinen Deal. Er will beide...die Garcias und Dyserts.

Praxis von
Dr. Royce Peterson
Krebszentrum der Universität
New York
Donnerstag, 12. Dezember


Peterson war mit Dysert zusammen auf der Uni. Aber er hat ihn seit damals nicht mehr gesehen. Sie hatten die Onkologie als gemeinsames Fachgebiet, aber im letzten Studienjahr, hat sich Dysert ein Sabbatjahr in Amsterdam genommen und ist danach auf Oftalmologie umgestiegen. Und wieder ist Van Gogh gegenwärtig.

Bobby blättert in einem Buch mit Van Gogh Bildern, während Alex die Laufbahn von Dysert abcheckt.

Bobby: Angeblich hat Van Gogh sein Ohr einer Prostituierten gegeben, als Liebesbeweis. Aber wer weiß, was er sich dabei wirklich gedacht hat?

Bobby berührt das Bild. Fährt mit seinen schönen Fingern über den Verband am Ohr und bedeckt die Augen.


Bobby und Alex verhaften Dysert in seiner Praxis. Er hatte schon sein nächstes Opfer auf dem Stuhl.

Dysert glaubt, dass er seinen Opfern geholfen hat. Das sensorisch Aufgenommene wird bei Schizophrenen verfälscht...es kommt zu Halluzinationen. Er wollte das operativ beheben.

Bobby: Ich verstehe, sie stellen die Halluzinationen ab und damit die Schizophrenie.

Dysert ist auch schizophren. Vor 10 Jahren hatte er eine Krise. Er ist nach Europa geflohen. Er musste Roland umbringen, um sich selbst zu schützen.

Er will seine Arbeit vollenden.

Dysert geht in eine Anstalt.

Ron: Wo ist Detective Goren?
Alex: Er telefoniert...fragen Sie nicht.

Bobby sieht nicht gut dabei aus. Er wird wohl gerade mit Frances sprechen. Er ist weit nach vorne gebeugt und dann steht er auf, schnappt sich seinen Mantel und geht...



Tags: criminal intent, season: two
Subscribe
  • Post a new comment

    Error

    Anonymous comments are disabled in this journal

    default userpic

    Your IP address will be recorded 

  • 0 comments