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2 x 14 Ohne Skrupel/Probability

Der 45-jährige Obdachlose Leo Gergis wird in einem Hotel einem Gesundheitscheck unterzogen und erhält dafür 1.000 Dollar. Kurz darauf wird er von einem Rolltor erdrückt aufgefunden. Goren und Eames erkennen sofort, dass es sich hier nicht um einen Unfall, sondern um Mord handelt. Sie beginnen zu ermitteln und decken eine Reihe von tödlichen Unfällen Obdachloser auf, die offenbar allesamt fingiert wurden.

Goren und Eames finden heraus, dass für jeden der ermordeten Obdachlosen eine Lebensversicherung in Höhe von einer Million Dollar zugunsten eines Mittelmanns abgeschlossen wurde. Sie schalten den Versicherungsexperten Wally Stevens ein und kommen außerdem einem gewissen Jack Barnard auf die Spur, der Leo die 1.000 Dollar gegeben hatte. Als sie ihn in seinem Haus in Staten Island befragen wollen, finden sie ihn jedoch tot vor. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch Goren und Eames wissen es besser.

Die Ermittler befragen Barnards Partnerin Marie Lofficier, die weder von Barnards Tod weiß, noch eine Ahnung davon hat, wo Barnard das kassierte Versicherungsgeld deponiert hat. Es muss also noch ein dritter Mann im Spiel sein, doch wer? Plötzlich fällt es den Ermittlern wie Schuppen von den Augen: Wally Stevens hat sich schon die ganze Zeit verdächtig benommen und den Ermittlern Informationen gegeben, die er eigentlich gar nicht hätte haben können…


Der Wall Stevens Fall!

Die schauspielerische Leistung von Mark Linn-Baker ist wirklich hervorragend. Er hat es fast so gut gespiel wie Christian Clemenson, der den Jerry Espinson in Boston Legal spielt. Die Rolle hat ja auch Asperger.
Schon eine belastende Krankheit, wenn man weiß, dass man was falsch macht, es aber nicht ändern kann.
Er wusste genau, wie lange er Menschen angucken muss, damit er ehrlich und aufrichtig wirkt, aber nicht zu aufdringlich. "Ich muss das noch üben!"



Der Obdachlose, Leo Gergis wird tot zwischen einem Rolltor aufgefunden. Aber er muss schon tot gewesen sein, als er dort eingeklemmt wurde.

Toll, wie Bobby die Lautstärke des Tores überprüft, indem er von Kollegen die Zeit wissen will.


Dr. Rodgers vorläufiges Resultat ist tot durch Unfall. Leo hat aber die meisten Verletzungen links. Das Tor hat ihn aber rechts erwischt. Alex entdeckt einen Stempel eines Obdachlosenheims aus Brooklyn an Leos Handgelenk. Bobby hat den Ehering an der Kuppe seines Zeigefingers, mhm. Leo hat ihn gerade erst wieder ausgelöst. Er hat noch keine Abdruck am Finger.

Bobby fillst Leos Kleidung. Im Futter des Mantels entdeckt Bobby das Geld.

Alex: Weißt du, ich wollte schon immer mal so einen Mantel haben.
Bobby: Vielleicht kriegen wir raus, wo Leo seinen her hatte.


Bobby und Alex sind bei Leos Exfrau, Elaine und seinem Bruder.

Leo hatte 1000$, 400$ hat er Elaine und seinem Sohn gegeben und 500$ haben Bobby und Alex noch im Mantel gefunden.

St. Victor's
Obdachlosen - Unterkunft
Brooklyn, New York
Dienstag, 8. Januar


Dort wurden Teile von Leos Sachen aufbewahrt. Der Rucksack stinkt fürchterlich. Alex findet die Senfgläser, Bobby Zigarettenstangen. Aber selber war er kein Raucher. John Dykins, ein Freund von Leo raucht diese Marke.

Er wurde vor einem Monat tot aufgefunden. Todesursache: Unfall

Angestellter der Stadt: Nächstes Mal rufen Sie vorher an. Ich hätte jetzt eigentlich meine Mittagspause.
Alex: Sie haben eine Mittagspause?

Er ist durch die Decke eines Abbruchhauses gefallen. Sein Genick wurde gebrochen, durch stumpfe Gewalte inwirkung

Beide Männer waren Mitte 40 und bei guter Gesundheit. Bobby will alle Fälle mit diesem Muster sehen...alle Bezirke...Männer wie Frauen.


Cool wie sie die nächste Szene aufgebaut haben. Alex am Tisch, sichtet die Akten und Bobby an der Tafel und überträgt alle Fälle die ins Schema passen. Die Liste ist verdammt lang.

Alex: Damit sind es 14.
Bobby: (flüstert) Okay!

All dies Menschen waren obdachlos, zwischen 35 und 45, weiß und bei guter Gesundheit. Sie sind an einem heftigen Schlag auf den Kopf oder ins Genick gestorben.

Schön, dass Bobby in der Szene so traurig ist, so ruhig. Sein offenes Hemd...alles passt genau. Alex ist auch bedrückt.

Alex: Ob jemand die Stadt von Obdachlosen befreien will?


Deakins steht mit seinen beiden Detectives vor einem Stadtplan. Bobby hat alle Tatorte markiert. CompStat konnte aber kein Muster feststellen. Bobby lässt nicht locker. Die Fälle wurden von unterschiedlichen Revieren bearbeitet und zwischen den Taten lagen Wochen und dann auch wieder ein bis zwei Monate.

Deakins: Es sieht vielleicht deshalb nach Zufällen aus, weil es Zufälle sind.

Für Bobby ist es aber kein Zufall. Es gibt keinen Tag an dem zwei Taten begangen wurden. Jemand will es so aussehen lassen, dass es zufällig ist, ist bedacht darauf, keine Warnglocken ertönen zu lassen.

Sie sollen mit Leos Fall anfangen. Alex ist schon mit Hilfe der Senfgläser auf einer Spur.

Gute Nacht Suiten
Queens, New York
Donnerstag, 10. Januar


Eine Frau vom Housekeeping hat eine Spritze mit einer sehr feinen Nadel in Leos Abfall gefunden (Blutabnahme). Außerdem waren da Klebestreifen von einem EEG. Leo hat einen Gesundheitscheck machen lassen.


Alle 14 Opfer hatten eine Lebensversicherung über 1 Million Dollar und haben angegeben, dass sie erfolgreiche Manager sind. Alle Firmen sind französisch und sind die Begünstigten. Diese Firmen existieren gar nicht. Das ist niemandem aufgefallen, weil es über viele verschiedene Versicherungen lief und auch die Makler nichts davon wussten.

Alex: Da fragt man sich, wie viele Obdachlose noch als Zielscheiben unterwegs sind.

Da Bobby und Alex nicht viel über Lebensversicherungen wissen, haben sie sich mit einem Experten verabredet...WALLY!

Schutzvereinigung der
Versicherer
27 Nassau Street
Freitag, 11. Januar


Auch schon in der ersten Szene ist Wally sehr organisiert. Er bewegt seine Finger. Bobby fragt, ob Wally Klavier spielt. Ja, er hat es sich selbst beigebracht. Es entspannt ihn und stimuliert ihn nach Betrug zu suchen.

Wally entdeckt nur beim ersten Sichten der Akten, dass der Täter auf der Hartford Universität war.

Ich mag, dass Bobby und Wally dicht beieinander sitzen, Alex etwas abseits. Ja, die beiden sind schon ein interessantes Pärchen.

Wally: Je verschlungener das offensichtliche Muster ist, um so einfacher ist die Realität.
Bobby: Chaostheorie.

Wally: Darüber hinaus kann ich Ihnen nicht mehr helfen.

Wally steht ganz steif auf und geht.

Bobby bedankt sich, aber Wally weiß nicht genau, wie er damit umgehen muss.

Alex: Das ist ja ein Ding. Ich wusste ja gar nicht, dass du einen kleinen Bruder hast, der noch schrulliger ist als du.

Fieß, im original ist Wally Bobby's older, geekier brother.

Aber Bobby nimmt es Alex nicht krumm...mhm, sein Lächeln. Ja, er ist von Wally beeindruckt.


Bobby und Alex sitzen erneut im Konferenzraum und suchen nach passenden Kandidaten. Sie kommen aber nicht so recht voran.

Alex: Zwei von fünf Merkmalen. Es gibt wohl keine perfekten Übereinstimmungen. Vielleicht sind es zwei Personen, die zusammen die Fähigkeit haben. Ach ich red schon fast so ein Quatsch wie dein kleiner Bruder.

Hehe, Bobby lacht darüber.

Bobby: Etwas hat mein kleiner Bruder aber übersehen.

Aber wie hat der Killer, die Obdachlosen wieder gefunden. Das ist bei diesen Menschen ja nicht so einfach. Alex kommt die Idee, nach Wohltätigkeitsprojekten zu stöbern. Sie findet Jack Bernanrd. Der ist fit genug einen Baseballschläger zu schwingen.

Er erfüllt drei der Kriterien.

Haus von Jack Bernard
Staten Island, New York
Montag, 14. Januar


Es riecht nach Gas. Da die Tür abgeschlossen ist, schlägt Bobby ein Fenster rein, Er reicht durch und betätigt den Türknauf, aber nicht den Riegel. Die Tür geht auf.

Alex stellt das Gas ab und öffnet ein Fenster, während Bobby einen auf dem Boden liegenden Mann zur Tür zieht und ihn untersucht. Der Mann ist tot.

Jack Bernanrd ist seit drei Jahren nicht mehr außerhalb der USA gewesen. Wer hat die Schecks in Frankreich abgeholt?

Bobby: Ja, in diesem Haus passt nichts zusammen.

Teure Designermöbel aber billige Poster an der Wand, eine billige Stereoanlage.

Alex: Vielleicht hat er einen Freund in der Möbelbranche?

Cool, wie Bobby all die Möbel umdreht und guckt woher sie stammen. Alle Möbel sind aus einem französischen Salon.


Jeanne Marie Lofficier sitzt im Interogation Room. Sie wurde bei der Möbelfirma gefeuert. Das will sie aber nicht zugeben. Sie soll Schmiergeldzahlungen von Bernard angenommen haben. Sie ist sehr schick...typisch französisch halt. Aber ich mag Alex Top in der Szene auch sehr gerne. Der Ausschnitt ist toll.

Lofficier will von der ganzen Sache nichts wissen. Bobby ließt einen französischen Firmennamen vor.

Bobby: Haben Sie schon mal von der Compagnie Fiduciaire Élysée gehört?
Lofficier: Nein, muss wohl an ihrer Aussprache liegen.

Lofficier und ihre Anwältin tuscheln. Wow, da lächelt Bobby ganz süß rüber zu Alex. Ich schmelze gleich weg.

Sie weiß noch von zwei weiteren Obdachlosen, die er versichert hat. Das Geld wurde auf den Caiman Islands deponiert. Aber nun sind alle Konten abgeräumt.


Bobby: Sie hat ihn nicht umgebracht. Sie weiß ja nicht mal, dass er tot ist.
Alex: Ganz zu schweigen von den 14 Mio. Sie sind nirgendwo, wo Bernard Zugriff gehabt hätte.

Deakins: Dann gibt es einen dritten Musketier, der Bernard umgebracht hat und das Geld genommen hat. An welchem sonnigen Ort dieser Welt wollen Sie anfangen zu suchen?

Und da kommt Wally. Er fragt nach dem Geld und bedrängt Alex. Er ist ihr zu nahe und stellt zu viele Fragen. Bobby lotst ihn den Konferenzraum. Niedlich, wie sich Bobby noch mal entschuldigend zu Alex umdreht.

Wally: Ich habe sie gekränkt
Bobby: Na ja, sie hat sich unwohl gefühlt. Sie haben sie angestarrt.

Wally hatte zu viel Augenkontakt. Er versucht dran zu denken, aber gerade eben hat er es vergessen.

Wally: Frauen lieben das Geld.
Bobby: Männer auch.
Wally: Aber nur weil Frauen Männer mit Geld lieben.

Wally geht wieder und Alex kommt zu Bobby in den Raum.

Alex: Ihr beide seht aus, als hättet ihr viel Spaß miteinander.

Bei Leos Versicherung wurde ein Scheiben angehängt. Es wurde ein Herzgeräusch festgestellt. Aber es soll die Versicherung angerufen haben und eine andere Abdeckung bekommen haben. Wer hat da angerufen? Bestimmt nicht der obdachlose Leo Gergis. Und wer wusste von dem Geburtsfehler?

Hause von Elaine Gergis
240 West 88. Strasse
Mittwoch, 16. Januar


Ben hat einen Treuhandfond für Leos Kinder eingerichtet. Er hat Bernard erpresst und die 1 Mio bekommen. Bernard hat Ben das Geld am letzten Freitag gegeben.

Es sollten wohl nur 15 Menschen ermordet werden. Leo war ganz allein für Jacks Privatvermögen da.


Ron: Machen Sie Fortschritte?
Alex: Na ja, wie suchen den dritten Musketier.

Auch wieder toll gefilmt. Alex sitzt an ihrem Schreibtisch, Ron steht neben ihr und Bobby ist allein im Konferenzraum, umgeben von Akten und vielen großen Tafeln.

Ohne Leo ergibt der Rest ein Muster...duzende von kleinen Mustern.

Bobby hämmert seine Finger auch auf die Tischoberfläche...er weiß es...schniff.

Schutzvereinigung der
Versicherer
27 Nassau Street
Freitag, 18. Januar


Alex: Du meine Güte, wie mag da erst das Büro des Chefs aussehen?
Bobby: Das ist wahrscheinlich ganz normal. Wally gefällts halt so, weil es ausgefallen ist.

Alex und Bobby betrachten Familienbilder...fünf. Aber eines wurde aus einem Auto aufgenommen. Zwei mal fünf Pinnnadeln, fünf Diplome an der Wand.

Bobby skizziert das Büro.


Wally ist seit zwei Jahren geschieden.

Bobby: Es wär ihm nie in den Sinn gekommen es ihnen (den Kollegen) zu erzählen.
Ron: Ist Ihnen in den Sinn gekommen, dass Sie nach etwas suchen, was nicht da ist?

Bobby zückt ein großes Buch...Asperger. Das Muster muss da sein. Sie haben das Fünfeck.

Bobby: Das ist sehr Anschaulich, Geschworene mögen so was, aber es wär schön, wenn wir ihnen zum Beispiel auch die Millionen zeigen konnten, die Mr. Stevens gehortet haben muss, oder irgendwas anderes, was über die Abstraktion hinaus geht.


Alex und Bobby fahren zu Wally nach hause. Das Bild ist so schön, wenn sie beide durch das Fenster gucken. Sie haben sich Abendbrot mitgemacht...chinesisch.

Alex behauptet Bobby sucht ein Haus. Es will was kaufen, in Whitestone. Dort sind seine Eltern aufgewachsen.

Alex: Mein Partner ist sehr sentimental.
Bobby: Na und, ich kanns mir leisten.

Bobby hat einen Stadtplan bei sich. Wally soll ihm ein Lebensmittelgeschäft markieren, wo er sich angeblich ein Haus suchen will. Derweil verteil Alex die Frühlingsrollen.

Alex fragt auch was nach. Ihr Bruder ist vor zwei Monaten umgezogen, nach Whehawken.
4-95, Ausfahrt 2, Pellisaid Avenue.

Dann wird es unschön. Bobby und Alex sprechen Wallys Ex an. Sie wird nicht zurückkommen. Auch nicht für 15 Millionen Dollar.

Bobby zeigt Wally sein Muster.

Bobby: Es ist Ihnen nicht bewusst, oder? Aber jetzt sehen Sie es.

Und dann zeichnen Alex und Bobby das Muster gemeinsam fertig.
So cool und 'shippy, shippy' heiß. Sie treffen sich genau. Ich frage mich, wie oft sie dafür wohl üben mussten.

Wally kannte sich in den beiden Gegenden, die Alex und Bobby ihm genannt haben, so gut aus, weil er da die letzten beiden Leichen hinschaffen wollte.

Bobby gibt Wally eine Definition von Asperger. Er begreift, er erkennt sich wieder. Er hyperventiliert gleich. Sein Haus ist so leer ohne seine Familie.

Auch die letzte Einstellung ist wieder perfekt. Alex, Ron, Deakins und Bobby hinter der Scheibe im Dunkeln, schauen auf Wally im hell erleuchteten Verhörraum.

Also ich muss sagen, der Kameramann hat in dieser Episode sich selbst übertroffen.

Alex: Sobald sein Anwalt hier ist, will er seien Aussage machen.
Ron: Und da hätten wir fast die Morde nicht entdeckt.
Bobby Wir haben die Morde nicht entdeckt. Es war Bernard, der nicht perfekt war.
Deakins: Hä, kriminelle Genies sind auch nicht mehr dass was sie mal waren.
Alex: Er wäre sicher glücklich über einen Brieffreund.


Ich möchte hier noch zwei Fanfictions empfehlen. Es geht um Briefe, die Bobby an Wally im Gefämngnis geschrieben hat. Die Idee ist so klasse und die Umsetzung einfach gigantisch.

Wally Letters - 1: gorenro.livejournal.com/6733.html

Wally Letters - 2: community.livejournal.com/ci_fans_unite/23466.html#cutid1


Tags: criminal intent, season: two
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