havers (havers) wrote,
havers
havers

3 x 16 Der Heilige - The Saint

Die engagierte Psychologin Louise Politano ist Opfer einer Briefbombe geworden. Bei ihren Ermittlungen stoßen Goren und Eames auf die Bruder Jerome-Stiftung, deren Ziel es ist, kranke und bedürftige Kinder zu unterstützen. Die Leiter dieser Organisation, Richard Sullivan und sein Sohn Sean, arbeiten zurzeit zudem fieberhaft daran, den Organisationsgründer Bruder Jerome heilig sprechen zu lassen. Die nötigen Beweise für die von Jerome vollbrachten Wunder stammen von einem gewissen James Bennett, der angeblich bei einem Sammler alte Dokumente über diese Wunder gefunden hat.

Goren und Eames nehmen diese Briefe unter die Lupe und stellen fest, dass sie allesamt gefälscht sind. Deshalb gerät James Bennett ins Visier der Ermittler, der tatsächlich versucht hatte, den Ruf der Stiftung zu ruinieren. Der Grund für seinen Hass auf die Organisation findet sich ins seiner Kindheit: Seine mental gestörte Mutter hatte der Stiftung ihr gesamtes Hab und Gut geschenkt, darunter auch James Lieblingsspielzeuge und sein Fahrrad. Musste Louise sterben, weil sie dahinter gekommen war?



Louise Politano hat ein sehr schön verpacktes Geschenk bekommen. Fast hätte ihre Enkelin es aufgemacht. Ein Ballon mit Lauge ist geplatzt, als Louise das Päckchen geöffnet hat. Sie ist tot.

Alex h
ält die Bombe für sehr simpel, Bobby erklärt ihr aber, dass der Anschlag sehr raffiniert ist. Das Päckchen würde nicht bei Bombensuchgeräten anschlagen und auch nur den treffen, der sich genau über die Box beugt beim Öffnen.

Im Kissen unter Louises Kopf befindet sich eine Reliquie von Bruder Jerome. Alex und Bobby sprechen mit der Tochter. Sie hat
öfter Geschenke von Schützlingen bekommen. Louise hatte als Mädchen Kinderlähmung. Nach dem Beten zu Bruder Jerome wurde sie wieder gesund.

Neuer Morgen
Rehabilitationszentrum
227 West 118. Strasse
Mittwoch, 11. Februar


Das Päckchen wurde einfach am Empfang abgegeben, aber niemand hat gesehen von wem. Beim Leiter klingelt nichts, als Bobby und Alex eine Liste über die Therapierten haben wollen, speziell über Leute, die sich mit technischen Dingen auseinandergesetzt haben.

Vor zwei Wochen hat Louise ein Gedicht aus Tannerville bekommen. 'Die Täuschung durch den Glanz der Natur' ohne Absender, ohne Unterschrift.

Alex: Das ist nie ein gutes Zeichen.

Das Gedicht sieht alt aus. Es wurde mit einem Füller geschrieben, das Papier ist vergilbt...30 - 40 Jahre.

Außerdem hat Louise letzte Woche noch eine Totenmesse in Saint Anns lesen lassen. Für einen gewissen Mac. Der Pater weiß nicht wer das war, Louise hatte es ihm nicht erklärt. Aber er denkt, dass Mac noch nicht alt so lange tot ist...vielleicht ein Selbstmord.


Alex hat Louises Kontakte nach Tannerville überprüft...nichts. Und auf dem Brief sind nur ihre Fingerabdrücke. Das Papier ist wirklich alt. Das Wasserzeichen gehört zu einer Firma, die es seit 1959 nicht mehr gibt. Die Tinte enthält ein Pigment, was erst seit 1957 benutzt wird. Das Gedicht wurde also geschrieben, als Louise ein junges Mädchen war.

Bobby denkt, dass das Gedicht kein Erstlingswerk ist, die Metaphern und Bilder sind zu gut. Sie suchen im www nach anderen Botanik Dichtern, die über Selbstmord geschrieben haben: Mary Karen Carnahan, Dichterin und Professorin. Sie hat sich vor zwei Jahren umgebracht. Da war sie 70.

All ihre Werke sind im Dickerson College archiviert.

Dickerson College
Bedford New York
Donnerstag, 12.
Februar


Mary Karen hat das Gedicht in ihren späten 20-ern geschrieben. Da hat sie ihren Schaffenshöhepunkt erreicht.

Bobby will die persönlichen Briefe sehen, schauen ob es eine Verbindung zu Louise gibt. Die Bibliothekarin macht es ihm nicht leicht, aber ich hätte mich aus so nahe an ihn gedrückt.

Alex sieht die Jahrbücher durch. Mary und Louise waren gemeinsam im Jahrbuchkomitee. Bobby entdeckt einen Brief wo Louise behauptet nur so getan zu haben als wäre sie krank, damit sie ein Priester besucht. Das Wunder war erfunden, aber sie hat sich nicht wohl dabei gefühlt. Vielleicht wurde Mary depressiv, weil die Leute daran glaubten.

Alex: Ein falsche Wunder und zwei echte Tote.


An ihren Schreibtischen bedient Bobby seine Maus mit der rechten Hand. Aber in der linken Hand hält er einen Stift und schreibt etwas auf.

Bobby hat entdeckt, dass Bruder Jerome heilig gesprochen werden soll. Dafür muss nach seinem Tod mindestens zwei weitere Wunder geschehen.

Bobby: Wenn rauskommt, dass es nur ein Jugendstreich war?
Jimmy: Kommt Bruder Jeromes Heiligsprechung ins Schleudern.

Bruder Jerome Stiftung
81 West 85. Strasse
Montag, 16. Februar


Die Erzdiözese hat Louises Wunder geprüft und für echt empfunden. Bobby hofft auf eine Schriftprobe der 15 jährigen Louise. Die Stiftung hat einen Aufsatz von ihr, indem sie ihren Traum beschreibt. Richard Sullivan will aber nicht, dass die Polizei den Brief anfasst. Sie wollen, dass ihr Experte, James Bennett den Brief authentisiert.


Louise hat den Brief geschrieben. Bennett fragt, wie die Prüfung bezahlt wird. Sonst hat er Gegenstände von Bruder Jerome vermittelt, die nach der Heiligsprechung bestimmt im Wert steigen. Aber Alex wiegelt ab, ihre Abteilung wird das übernehmen.

Alex: Der alte Sullivan hat uns hier her geschickt. Er hat bestimmt gedacht, dass wir ihn verdächtigen.
Bobby: Es sei denn, es gab einen anderen Grund, warum wir zu diesem Gutachter gehen sollten.

Bartleby's Auktionshaus
143 East 72.
Strasse
Donnerstag, 19. Februar


Sonst hat Blaine Devlin alle Dokumente von Bruder Jerome geprüft. Bobby dreht an den Rädchen des Untersuchungstisches, zu komisch. Und wie er Devlin über die Schulter sieht...toll.

Bobby: Wissen Sie, irgendwie habe ich den Eindruck, dass es ein Problem zwischen Ihnen und Sullivan gibt.
Alex: Er hat zu uns gesagt, dass er niemanden außer Bennett diese Papiere geben will. Was haben sie gemacht? Haben Sie mal einen Donut in so ein Ding eingewickelt?

Vor zwei Monaten hat er einen Brief zertifiziert. Sean hat kurz danach einen Umschlag vorbei gebracht...in das Auktionshaus. Es wollte nicht, dass sein Vater das mitbekommt. Aber der gehörte nicht zu dem Brief.


Ron kann einen Richter zu einem Durchsuchungsbefehl überreden. Richard Sullivan bleibt fastdas Herz stehen. Bobby und Alex schauen sich alle Akten an. Bobby hat den fehlenden Brief. Es ist von Thomas Catchum, Bruder Jeromes Cousin.

Alex: Eine Ziege die reden konnte.
Bobby: Und die aufrecht geht wie ein Mensch. Bruder Jerome hatte also seine besten Ideen, vom...Teufel.
Ron: Dies musste geheim bleiben. Wenn das bekannt wird geht die gesamte Stiftung und die Sullivans baden.


Sean kann sich den ‚Ziegenbrief’ nicht erklären, aber das muss der Erzdiözese gemeldet werden. Sein Vater denke, dass ihr Glaube so auf die Probe gestellt würde.

Sean sieht an aller ersten Stelle die Kinder, denen sie helfen. Sein Vater macht die Stiftung langsam zu einem Personenkult. Aber er würde auch niemandem Schaden zufügen und hätte bestimmt den Brief vernichtet.

Aber der Louise Brief ist wohl doch eine Fälschung. Sie hatte nach ihrer Genesung sich die Hand gebrochen, sie konnte nicht schreiben. Aber wie ist dieses Dokument in das Carnahan Archiv gelangt?


Bobby und Alex sind noch mal Ort im College. Alle acht Besucher der letzten Zeit hatten ordentliche Genehmigungen, aber derjenige, der den Feuchtigkeitapparat gewartet hat nicht. Hat es genau vor die Heizungsschlitze gestellt. Alex weiße Bluse ist schickt. Seit zwei Monaten war kein Techniker der Wartunsfirma mehr im College.

Jimmy: Also hat der falsche Techniker den falschen Brief eingeschmuggelt.

Also ist Louises Wunder wohl doch echt. Sie sind durch Mary Carnahan Gedicht auf den Brief gestoßen. Bruder Jerome soll in Ungnade fallen.


Bennett hat den Ziegenbrief vermittelt. Er und seine Mutter sind der Stiftung lange bekannt.

Bennett hat eine Jugendstraffe. Er ist chemisch sehr begabt und ein perfekter Fälscher. Er hat der Stiftung 16 Briefe verkauft. Er konnte die Briefe in einem Zug fälschen, ohne abzusetzen. Bobby behauptet, er sei wie in Trance und versetzt sich in die Menschen, die er gerade kopiert.

Jimmy: Dann muss er gut sein.
Bobby: Nicht nur gut, ganz außergewöhnlich.

Das Papier ist wirklich so alt, aber die Tinte hat er älter gemacht. Der NYPD Experte kann die Briefe nicht als Fälschungen deklarieren. Bennett ist zu perfekt, nur die Verwischungen ob Links- oder Rechtshänder sind da.


Es gibt keine weiteren Hinweise auf mehr Fälschungen. Bennett hat gerade mal 132 000 $ auf seinen zwei Konten. Bei gefälschten Lincoln Briefen hätte er viel mehr bekommen.

In seiner Jugend war Bennett sehr begabt in Kunst, Chemie und Geschichte, wurde ausgezeichnet. Aber seine Leistungen sind abgesackt. Ein Jugendamtsbeamter war zu Hause. Es gab keine Möbel, keinen Fernseher oder Radio.

Seine Jugendakte sagt, dass er wegen Ladendiebstahls verhaftet wurde...im Bruder Jeromes Gebrauchtwarenladen.

Bruder Jerome's
Gebrauchtwarenladen
Bronx, New York
Montag, 1. März


Bennett hat ein Galvanisierungsgerät gestohlen. Bennetts Mutter, Elizabeth hat immer das Spielzeug von ihn gestiftet. Er hat daraufhin Münzen mit einem Galvanisierungsgerät künstlich veraltert. Und sich seine Spielsachen zurückgeholt.

Bobby: Großartige Geschenke dank des Galvanisierungsgerätes.

Wohnung von
James & Elizabeth Bennett
125 Clinton Street
Dienstag, 2. März


Elizabeth hat alles ‚Überflüssige’ der Bruder Jerome Stiftung überlassen. Bobby setzt sich neben sie und hält ihre Hände. Bobby zitiert James und bewundert Elizabeths Hände.

Das Elizabeth Hände so blass und perfekt sind, hat ihr James mal auf einer Muttertags Karte geschrieben. Bobby würde die gerne sehen, aber es geht gerade nicht, sie muss noch Besorgungen machen.

Beim Rausgehen verweisen Bobby und Alex noch auf das Konto von James (130 000$) für das Elizabeth auch weisungsberechtigt ist. Sehr, sehr fies!


Bennett ist sehr wütend in Rons Büro. Der hat die Konten der Stiftung einfrieren lassen. Natürlich erst nachdem Elizabeth all das Geld gespendet hat. Bobby ist allein da.

Elizabeth kann nicht anders (Manisch Depressiv) und verschenkt alles, sie kann sich nicht dagegen wehren.

Ron: Dann hoffen wir, dass sich Mr. Bennett so verhalten wird, wie Sie es erwarten.


Bennett fälscht einen weiteren Brief. Darin wird der Ziegenbrief wieder gemildert. Der Brief soll vom gleichen Sammler aus North Caroliner stammen. Devlin wird den Brief heute Nachmittag noch verifizieren, danach bekommt Bennett sein Geld.


Das Finale ist dann in der Wohnung von Elizabeth und James. Bobby und Alex stürmen einfach rein. Elizabeth hat ihrem Sohn nicht gesagt, dass die beiden schon mal da waren.

Bobby: Scrabble? Ich liebe Scabble. Wer gewinnt? (niemand würde ich sagen)

Bobby schaut sich erst sehr intensiv das Brett an und dann fragt er doch noch mal nach der Karte.

Devlin hat den Brief als Fälschung identifiziert. Bennett ist entsetzt, es stimmt doch alles und die Wischspuren sind nebensächlich.

Elizabeth Bennett: Du bist nichts weiter, als ein ganz gewöhnlicher Verbrecher./You are nothing but a common criminal!
Bobby: Nein Ihr Sohn ist nicht gewöhnlich und auch nicht seine Verbrechen./There's nothing common about your son.
Or his crime.

Er ist brillant in allem was er tut, all seine Unterschriften. Er hat all seine Talenten seiner Mutter zu verdanken.

Alex: Wenn jemand ein Wunder gebraucht hätte...sie verehrt einen Heiligen und zieht einen Sünder groß./If anyone needed a miracle ... she worshipped a saint, and raised a sinner.

Bobby: Er hat sich selbst großgezogen.//The sinner raised himself.

Tags: criminal intent, season: three
Subscribe
  • Post a new comment

    Error

    Anonymous comments are disabled in this journal

    default userpic

    Your IP address will be recorded 

  • 4 comments