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5 x 08 Kurzsichtig - Saving Face

Die Leiche der jungen Medizinstudentin Kerri Livanski wird von einigen Kindern hinter einem Müllcontainer gefunden. Barek und Logan gehen der Sache nach und finden schnell heraus, dass Kerri gerade aus Guatemala zurückgekehrt ist und offenbar als Drogenkurier gearbeitet hatte. Die Spur führt zu Christine Ansel. Die Schönheitschirurgin hat eine Stiftung gegründet, die Operationen von entstellten Notleidenden in Mittelamerika finanziert. Logan und Barek kommt die Frau sofort verdächtig vor, und tatsächlich stoßen sie schon bald auf Ungereimtheiten in ihrer Aussage: Sie hatte behauptet, regelmäßig in Guatemala Operationen durchzuführen. Wie sich herausstellt, hat sie jedoch ein Augenleiden, das ihr die Arbeit am Patienten unmöglich macht. Die Operationen werden deshalb von ihrem Hilfspfleger Antonio durchgeführt. Logan und Barek finden heraus, dass auch Kerri unter Antonios Messer lag, und dass Antonio davon überzeugt ist, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Die Ergebnisse der Autopsie entlasten Antonio jedoch: Kerri ist nicht an den Folgen der von ihm durchgeführten Blinddarmoperation, sondern an einer Überdosis Morphium gestorben. Doch wer könnte ihren Tod gewollt und ihr das Morphium verabreicht haben?

 

Kerri ist in Guatemala und telefoniert mit ihrem Vater. Es gibt Geldprobleme. Dann besucht sie einen suspekten Arzt. Es geht auch um Einwanderung.

Wieder in Amerika geht es Kerri sehr schlecht.


Kerri wird dann ohne Hände und mit einem riesen Loch im Bauch auf der Straße liegend gefunden.

Mike: Aua, die haben sie ausgenommen wie einen Truthahn,

Es fehlt der Magen, aber die Fortpflanzungsorgane sind noch da.

Carolyn spricht mit den Kindern, die Kerri gefunden haben. Sie haben gestern Abend einen Mann beobachtet, der etwas hinter den Container abgeladen hat und sich dann bekreuzigt hat.

Carolyn: A remorseful killer. He made the sign of the cross over her body. After he dumped her.
Mike: Yeah, well, he's a day late and a dollar short.

Mike entdeckt außerdem, dass die Knöpfe der Bluse abgerissen wurden. Der Mörder hatte es eilig. Zudem befinden sich Abführpillen in Kerris Hosentaschen. Nun scheint recht klar zu sein, dass sie ein Drogenkurier war.


Liz Toxscreaning hat ergeben, dass Kerri keine Drogen genommen hat. Aber sie ist trotzdem an einer Überdosis gestorben. Keiner der Ballons ist geplatzt. Carolyn schaut durch das Mikroskop, aber Liz will auch wieder ran. Ja, Carolyn entschuldigt sich wenigstens...nicht so wie Bobby.

Dadurch, dass der Todeszeitpunkt recht genau bestimmt wurde, wissen Mike und Carolyn, dass Kerri in den letzten 24 Stunden eingereist sein muss.

Heimatschutzbehörde
Newark Flughafen
Dienstag, 18. Oktober


Sie stöbern durch die Datenbank.

Mike: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal keine Frauen mehr sehen will./I never thought I'd get tired of looking at women.

Carolyn entdeckt eine Frau mit einer Frucht. Sie passt zu dem Samenkorn zwischen Kerris Zähnen.

Sie haben Kerris Identität: Kerri Livanski aus Cleveland.


Dann berichten sie Jimmy. Kerri war Medizinstudentin und für einen Monat mit einem Touristenvisum in Guatemala.

Guatemala ist ein bedeutender Umschlagplatz für Heroin aus Kolumbien. Jemand hat gewiss auf dem Flug auf Kerri geachtet.

Jimmy: Dann überprüfen sie die Passagierliste. Da war sicher jemand mit vielen Bonusmeilen dabei.

Wohnung von Yolanda Salvo
Bronx, New York
Freitag, 21. Oktober


Yolanda behauptet, dass Kerri ihr nicht aufgefallen ist. Dann wird die Toilettenspühlung betätigt. Mike und Carolyn und noch zwei uniformierte Kollegen stürmen die Wohnung. In dem kleinen Raum sind sehr viele Menschen. Im Klobecken schwimmen noch drei Ballons.

All diese Menschen sollen für Oscar Salvo arbeiten, Yolande begleitet sie lediglich. Aber Kerri hat nicht für sie gearbeitet.


Kerris Eltern sind entsetzt. Drogen, dass können sie sich nicht vorstellen. Ihre Tochter wollte sich Kliniken und die Versorgung in Guatemala ansehen. Sie hatte Pläne nach dem Studium in einem Entwicklungsland zu arbeiten.

Kerri hatte die Erbschaft ihrer Oma ($ 20 000) ausgegeben und wollte ihren Eltern nicht sagen, was sie damit gemacht hat. Aber sie wollte es zurück zahlen.

Als Drogenkurier verdient man aber keine 20 000. Jimmy will, dass Mike sich ein Durchsuchungsbefehl für Kerris Zimmer besorgt. Alle Dinge sollen nach New York geschickt werden. Carolyn beobachtet, dass auch Mr. Livarski in kleinen Bissen isst. Das ist eine Krankheit (Achalasie), die Schluckbeschwerden verursacht. Bei Kerri ist diese Krankheit auch ausgebrochen.


Liz erklärt die Krankheit genauer.

Liz: Sie konnte nichts schlucken, was größer war als eine Erdnuss.
Carolyn: Oder mit Kokain gefüllte Ballons.
Liz: Daran wäre sie erstickt.
Carolyn: Ein Profikurier war sie also nicht.
Mike: Langsam glaube ich jemand versucht uns an der Nase herumzuführen.


Mike und Carolyn besuchen eine Freundin von Kerri. Kerri hätte sich eher weniger mit einem der Ärzte getroffen, eher jemandem von der Straße.

Jeanette: Look, I don't want to sound judgmental. Myself, I dated a fireman once. It was a lot of fun.
Mike: Angeln Sie sich einen Bullen, wenn Sie Spaß wollen./You want fun? Date a cop.

Sein Lachen danach ist super.

Für Jules Dolores einen Mexikaner hatte Kerri damals die Krankenhausrechnung übernommen. Er war nicht versichert.

Carolyn: Jules und Dolores, die Vornamen ihrer Eltern.

Der Mann hatte nur eine Straßenecke als Adresse genannt. Er hatte eine Wunde von einem elektrischen Tacker...lässt auf Schwarzarbeit schließen.

Mike weiß wo sie ihn finden können.


Sie sind an einer Ecke, wo Männer sich um Bautätigkeiten bemühen. Cool, Mike hält einen der 'Arbeitgeber' auf. Er stoppt das Auto mit seinem Fuß. Erst sollen die Männer mit Carolyn reden, dann können sie sich anpreisen.

Ramon Sanchez, aus Peru. Er ist seit zwei Monaten verschwunden.

Mike: Er ist einfach so verschwunden? Das glaub ich nicht. Vielleicht finden wir ihn wo anders. Okay Jungs, viel Glück.

118. Revier
Asservatenkammer
Dienstag, 25. Oktober


Eine junge Kollegin übergibt Mike und Carolyn Ramon Sanchez Besitztümer. Er wurde in der Nähe der Queensboro Bridge tot aufgefunden. Ihr fehlt ein Arm, den sie in Fallujah verloren hat. Mike guckt nur und sie erzählt es. Nächsten Monat kommt die richtige Prothese.

Sie nehmen alle Sachen mit. Ramon ist an einer Überdosis Heroin gestorben. Mike bedankt sich beim Gehen noch mal herzlich für die Hilfe der Frau.


Aber Ramon oder doch Martin hat nie Drogen genommen. Er wird in einem Flyer einer Wohltätigkeitsorganisation erwähnt, die kosmetische Operationen für Menschen in Lateinamerika organisieren.

Mike: Bei ihm hat sich aber noch was verändert, aus Ramon aus Peru wurde Martin aus Guatemala.


Sie sind bei Dr. Christine Ansel. Sie leitet die Organisation. Jemand hat nur ein falsches Foto in die Broschüre gedruckt. Es wäre zu teuer gewesen, wenn die das noch geändert hätten.

Was für eine sympathische Frau. Ihre Spender wollen, dass die Hilfeempfänger bei sich bleiben. Als Mike die Überdosis erwähnt, sagt sie, sie hätte nur Arbeitszeit an Ramon verschwendet.

Mike: Boy, you can really switch it off. Must be a doctor thing.

Kerri hat auch für Anselm gearbeitet. Sie sollte sie um Weihnachten nach Guatemala begleiten. Die 20 000 von Kerris Oma sind in die Stiftung geflossen, für die Reise und medizinische Gerätschaft. Aber nun ist die Frau Doktor so großzügig und wird das Geld den Eltern zurück geben.

Mike: Ich würde ja gerne an das Gute im Menschen glauben, aber weißt du, ich bin Agnostiker.

Er hat einen Schreibblock mit weiteren Skizzen entdeckt. Antonio Morales ist der Künstler. Er ist ein Pfleger.

Maisonettewohnung
von Antonio Morales
Queens, New York
Mittwoch, 2. November


Schöne Wohnung mit exquisiten Möbeln.

Er kennt angeblich keinen Ramon Sanchez. Aber die Zeichnung hat er dann doch für Ramon angefertigt, um ihm zu zeigen, wie er nach der OP aussieht.

Mike und Carolyn stöbern etwas. Antonio reist viel, er hat eine Auszeichnung von einer Familienklinik bekommen.

Klinik der Familie
Brooklyn, New York
Freitag, 4. November


Antonio arbeitet einen Tag die Woche ehrenamtlich in der Klinik. Er hat 5000 $ gespendet und Hilfsartikel.

Es wurde noch jemand die Hasenscharte in New York operiert.


Mike und Carolyn besuchen die Mutter mit ihrem Kleinkind. Sie gibt zu, dass ihre Tochter in New York operiert wurde. Die OP hat nichts gekostet. Nur sollte die Frau sagen, dass der Eingriff in Guatemala gemacht wurde.

Mike und Carolyn berichten dem Captain. Vielleicht bekommt die Klinik ja Subventionen, wenn sie nachweisen kann, dass die OP's dort gemacht wurden.

Mike: Antonio wird etwas davon abkriegen.
Jimmy: Es gibt nur einen Weg das rauszufinden.

Klinik von Zacapa
Zacapa, Guatemala
Dienstag, 8. November


Mike und Carolyn sprechen mit Dr. Hernandez. Sie werden von Teniente Gaitan begleitet. Der Doktor behauptet, dass Dr. Ansel oft bei ihm war und vielen Menschen geholfen hat...zwei Mal. Er bekommt keine staatlichen Subventionen. Ansel war nur einmal da und sie hat auch nicht operiert. Vor zwei Jahren wurde sie von Antonio begleitet. Zwei mal im Jahr schickt Ansel Geräte, die von der Frederick Stiftung bezahlt werden.

Dr. Hernandez konnte die Fragen von Kerri nach Ramon nicht beantworten.


Dr. Ansel ist auf einer weiteren Spendengala. Sehr rührend bittet sie um mehr Geld...benutzt dafür sogar ihren toten Bruder. Das ist widerlich.


Christine Ansel ist bei Ron. Dort gibt sie zu nie bei Dr. Hernandez operiert zu haben. Die Zustände seinen zu katastrophal. Aber sie schickt Hilfsgüter. Sie wird nicht sagen, wo sie in Guatemala operiert.

Sie kann nicht lesen!

Ein Dokument, dass Ansel unterschreiben soll, reicht sie an ihren Anwalt weiter.

Christine und Antonio haben sich auf einer Reise in Costa Rica kennen gelernt. Danach haben sie gemeinsame Wege bestritten.

Deshalb auch zwei unterschiedliche Bauchschnitte an Kerri?

Mike: Das würde bedeuten, dass sie sie gemeinsam aufgeschlitzt haben. Ich weiß auch wo.

Antonio ist bei jeder OP an Ansels Seite. Er ist auch der einzige Hilfspfleger. Sonst arbeitet in der Praxis auch nur noch eine Arzthelferin. Aber sie könnte sich Personal leisten. Sie macht ca. 30 000 bis 40 000 in der Woche. Das ist zwei bis drei Mal so viel wie die Stiftung.

Wohnung von
Leo und Anna Ansel
Montag, 14. November


Die Eltern geben Christine für den Mordabend ein Alibi. Sie hat an dem Dienstagabend auf einem kleinen Empfang zu Spender gesprochen.

Frederick ist mit 13 an Leukämie gestorben.

Na, sind die Eltern wirklich stolz auf Christine? Sie ist kosmetische Chirurgin.

Christine wurde nach dem Tod ihres Bruders gezeugt. Ihr ganzes Leben ist sie im Schatten ihres Bruders aufgewachsen.

Mike: Diesen Wettbewerb konnte sie nicht gewinnen./Not to mention, the only reason you're here is because your parents went back to the drawing board after your brother died. *That's* a race you can never win.


In dem Costa Rica Jahr hat Christine eine OP verpfuscht. Dann hat sie sich eine Auszeit von acht Monaten genommen.

Liz wollte eigentlich Lungenspezialistin werden.

Liz: Als ich dann aber in was Rotes, Pochendes geschnitten habe, konnte ich nicht mehr.

Mikes Blick...super.

Carolyn spricht das Augenleiden von Christine an, das Augenreiben und Blinzeln. Liz tippt auf einen Nervenkrankheit (Myastenia Gravis), die oft Frauen in den 30-ern befällt. Chirurgen müssen aber drei dimensional sehen können.

Liz: In der Chirurgie kommt es auf die Technik an.
Mike: Der Rest ist leicht, solange einem ein richtiger Arzt über die Schulter sieht.


Antonio ist im Verhörzimmer. Mike und Carolyn werfen ihm vor, dass er operiert. Er hat die ruhigen Hände.

Mike: Sie haben sie alle operiert. Ganz zu schweigen von Dr. Ansels Botoxtussen von der Upper East Side.

Antonio glaubt, dass Kerri etwas mit dem Blinddarm hatte. Bis jetzt hatte Antonio nur Gesichter operiert. Es ist was schief gegangen. Sie hat gekrampft und Schüttelfrost. Aber Ansel hat ihn reingelegt und Kerri die Überdosis verabreicht.

Haben sie dann Kerri ausgeweidet um vorzutäuschen, dass es nicht der ‚Blinddarm‘ war sonder um aus ihr einen Drogenkurier zu machen?


Zum Finale geht es noch mal zu den Ansels nach Hause. Mike und Carolyn behaupten Antonio hat die Stiftung betrogen und Christine müsste mit ihnen einige Dokumente durchgehen.

Ups, Mike fällt die Mine aus dem Druckbleistift. Christine soll sie einfach wieder rein stecken. Das klappt natürlich nicht.

Vor den Augen ihrer Eltern muss sie alles zugeben. Am Ende fliegt eine Weinflasche auf das Gemälde des alles überstrahlenden Bruders. Die Ansels kümmern sich nur darum.

Mike: Maybe if you hadn't treated her like a spare tire, she wouldn't be in this mess.

Mike: Ja, er hatte Glück.
Tags: criminal intent, season: five
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